Abgeschlossene Projekte
Einige LEADER-Projekte sind bereits abgeschlossen. Abgeschlossen heisst: Nach Durchführung der Maßnahme ist der LEADER-Zuschuss vollständig an den Projektträger ausgezahlt worden und alle abschliessenden Berichte sind erstellt.
Die im Folgenden genannten Projekte können als abgeschlossen gelten. Die genannte Summe wurde als LEADER-Förderung ausbezahlt.
- Gestaltung von Betonelementen in der Stadt Meschede
- Mehrgenerationen-Aktivitätsfläche Lenne
- Technische Austattung des Reister Markt Tierschaugeländes
- Geothermie-Studie zur Nutzung von Grubenwasser in Sauerländer Schiefergruben
- Neue Löffel im Besteckmuseum Fleckenberg
- Wirtschaftlichkeitsstudie "Gesundhotel"
- Dorf- und Informationsmittelpunkt Wenholthausen
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Gestaltung von Betonelementen in Meschede
Das Projekt dient in erster Linie zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität im Innenstadtbereich von Meschede. Die Betonelemente der Unterführung an der Post wurden durch eine künstlerische Gestaltung mit Graffiti farbenfroh und lebendig ins Stadtbild integriert. Zu sehen sind Motive aus der Gegenwart und Geschichte der Stadt Meschede. Ziel ist auch u.a. den Einzelhandel-Nord besser mit der Innenstadt zu verbinden. Ein weitere Intention des Projektes ist aber auch, durch die farbliche Gestaltung der Fläche Angsträume zu beseitigen.
Stand der Dinge:
Das Projekt wurde am 22.11.2011 offizielle eingeweiht. Die Resonanz in der Stadt Meschede ist äußerst positiv. Eine LEADER-Förderung von 13.716,14€ wurde an den Projektträger ausbezahlt.
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Mehrgenerationen-Aktivitätsfläche Lenne
Im Uentroptal bei Lenne bietet sich für Einheimische und Gäste die Möglichkeit zur Erholung und zu körperlichen Aktivitäten. Die Dorfgemeinschaft hat neu für das Hochsauerland einen Platz geschaffen, der von Altersklassen genutzt werden kann. Es wurden Aktivitäts- und Spielbereiche für die unterschiedlichen Altersgruppen geschaffen. An neuartigen, speziell entwickelten Geräten wird Menschen bis ins hohe Alter die Möglichkeit der körperliche Betätigung zum Beispiel nach dem Spaziergang, dem Wandern oder Joggen ermöglicht.
Stand der Dinge:
Das Projekt wurde in einer stimmungsvollen Einweihungsfeier im Juli 2011 seiner Bestimmung übergeben. Insgesamt sind 22.309,54 € an LEADER-Förderung ausbezahlt worden.
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Technische Austattung des Reister Markt Tierschaugeländes
Kurzbeschreibung:
Das Tierschaugelände des Reister Marktes zieht zu seiner jährlich stattfindender Tierschau/Kreistierschau jedes Jahr mehrere zehntausend Leute nach Reiste. Die Leistungstierschau umfasst bis zu 130 Milchkühe, ca. 70 Pferde und Kleintiere verschiedenster Rassen. Damit ist Reiste die letzte Leistungstierschau im Hochsauerlandkreis.Dieses Projekt hatte das Ziel, die Logistik für die Organisation und Durchführung einer alljährlich stattfindenden Tierschau durch verbesserte Infrastruktur auf einen modernen Stand zu bringen. Den aktiven Ausstellern soll mit diesem Projekt der Aufwand reduziert und die Motivation gestärkt werden. Eine Vielzahl an Ausstellern macht die Tierschau erst wertvoll und die Leistungsschau für Fachpublikum aus Nah und Fern attraktiv.
Stand der Dinge:
Im Oktober 2011 ist dieses Projekt auch formell abgeschlossen worden. Ingesamt wurde die LEADER-Fördersumme in Höhe von 22.572,25 € ausbezahlt.
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Geothermie-Studie zur Nutzung von Grubenwasser in Sauerländer Schiefergruben
Kurzbeschreibung:
In nicht mehr genutzten Grubenräumen der Schiefergrube Magog in Schmallenberg-Bad Fredeburg stehen mehr als 25 000 m³ Wasser mit einer Temperatur von 9 °C, die möglicherweise ein erhebliches Wärmepotential bergen, das in einem Nahwärmesystem genutzt werden könnte. Die Entnahme von Wärme würde den Wasservorrat abkühlen. Vor einer Nutzung ist sicher zu stellen, dass diese Wärmemenge nachhaltig über mindestens 20 Jahre zur Verfügung steht. Dazu sollte die „Thermische Ergiebigkeit des Reservoirs Magog“ untersucht werden, um zu erfahren, in welchem Umfang der Wasservorrat aus dem umgebenden Gestein aufgewärmt wird.
Stand der Dinge:
Das Projekt ist abgeschlossen. 2.425 € an LEADER-Zuschüssen wurde für diese Studie ausgezahlt. Das nachhaltig nutzbare Wärmepotential ist mit 300 000 kWh / a (entspricht 30 000 l Heizöl plus Wärmepumpenstrom) wesentlich geringer, als es die erste Einschätzung durch ein Ingenieurbüro mit 10 Mio. kWh erhoffen ließ. Ursachen: der geringe Wärmefluss im Gebirge und die oberflächennahe Lage der Grubenräume. Die Wärmemenge ließe sich standortnah in effizienten Gebäuden (Niedertemperaturwärme) verwenden. Derartige Gebäude sind in der näheren Umgebung derzeit nicht vorhanden, zukünftig vielleicht nach Sanierungsprojekten. Alternativ lohnt eine erneute Betrachtung bei ortsnahem Wärmebedarf für Kühlung oder Klimatisierung, bei neuen Förderungen oder nach deutlicher Steigerung der Energiepreise. Die Ergebnisse könnten auch relevant sein für andere Standorte im Sauerland, die entsprechenden Kommunen wurden informiert. Eine Dokumentation kann von der Stadt Schmallenberg per E-Mail angefordert werden: Helmut.Hentschel(at)schmallenberg.de
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Neue Löffel im Besteckmuseum Fleckenberg
Kurzbeschreibung:
Ziel des Projektes war es, die 200 Tonnen Presse des Museums wieder in Schwung zu bringen und nutzen zu können. Diese über 100 Jahre alte Hauptattraktion, die auch heute noch mit Transmission angetrieben wird, zeigt auf besondere Weise die früheren Arbeitsbedingungen in der Besteckfabrik.
Als Attraktion wird auf dieser 200 Tonnen Presse ein besonderer langstieliger Souvenirlöffel gestanzt und geprägt. Das ist von der Presskraft her nur auf dieser Presse möglich. Das dazu erforderliche Werkzeug war nicht vorhanden. Diese Anschaffung wird der Attraktivität diese Industriedenkmals "Besteckfabrik Fleckenberg" weiteren Auftrieb verleihen.
Stand der Dinge:
Die Endabrechnung dieses Projektes ist erfolgt. Der bisherige Zuspruch durch die Besucher und das Feedback von diesen läßt nur ein äußerst positives Fazit von diesem Projekt zu. Mit 4.418,43 € wurde das Projekt durch LEADER-Mittel unterstützt.
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Wirtschaftlichkeitsstudie "Gesundhotel"
Kurzbeschreibung:
Mit der Modellregion „Leben“ (Arbeitstitel) soll in der Region südlich von Schmallenberg versucht werden, konkurrierende Nutzungsinteressen wie Tourismus, Forstwirtschaft, Jagd und Naturschutz zu verbinden und zu einem verantwortungsvollen Miteinander zu verknüpfen. „Zentrale“ dieser „Gesundregion“ soll ein Hotel sein, das sowohl eine Erfahrungszentrale für Seminarangebote also auch eine Koordinationsstelle für ein gelebtes Netzwerk werden soll. Ob dieses „Gesundhotel“ unter wirtschaftlichen Aspekten überhaupt (und in welcher Form) realisierbar ist, sollte in einer „Wirtschaftlichkeitsstudie“ herausgefunden werden.
Stand der Dinge:
Die Studie ist abgeschlossen. 7.500 € wurden für dieses Projekt von der Bezirksregierung ausbezahlt. Der Projektträger prüft gerade auf welchem Wege die Ergebnisse dieser Studie umgesetzt werden können.
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Dorf- und Informationsmittelpunkt Wenholthausen
Kurzbeschreibung:
Der Informations- und Dorfmittelpunktes soll zum einen den heimischen Vereinen, den Kirchen und der politischen Gemeinde die Möglichkeit bieten, die Einwohner und Gäste über ihre Aktivitäten in einer dem dörflichen Umfeld entsprechenden Anlage zu informieren. Ein weiterer Gesichtspunkt ist die Schaffung von Flächen für Informationen überregionaler Vereine und Veranstaltungen, die heute vielfach an verschiedensten Stellen im Dorf angebracht werden. Durch den Bau des Informations- und Dorfmittelpunktes soll der Ort gegenüber der Kirche, der schon heute stark als Treffpunkt von Einheimischen und Gästen genutzt wird weiter an Bedeutung gewinnen. Damit wird Wenholthausen mit seiner überregionalen touristischen Ausrichtung, z.B. durch den Wanderweg „Sauerland Höhenflug“, der durch das Dorf führt, sowie der Nähe zum Sauerland-Radring und Wennetalradweg noch stärker in das touristische Gesamtkonzept des Sauerlands eingebunden.
Stand der Dinge:
5.000 € wurden für dieses Projekt an LEADER-Finanzierung genehmigt und ausbezahlt. Das Projekt ist gut sichtlich für alle sehr erfolglreich abgeschlossen worden.













